Schloss Ludwigslust: Das mecklenburgische Versailles.

1772-1776 ließ Herzog Friedrich von Mecklenburg- Schwerin nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch Schoss Ludwigslust errichten, das heute zum Teil den Staatlichen Museen Schwerin dient.
Das barocke Bauwerk, dessen Vorbild das Versailler Schloss ist, besticht mit monumentalen Säulen, reich geschmückten Wänden und goldenem Stuck.

Ein Besuch durch die bereits restaurierten Räume lohnt sich; die folgenden Bilder sollen Sie dazu einladen.

  • Viele Details, wie z.B. die herzögliche Uhrensammlung, vermitteln einen Eindruck vom Wohlstand des ehemaligen Adels.
  • Der ewige Kalender (rechts) aus dem Jahr 1744 wurde mit Perlmutt, Silber, Messing und Bronze verziert.
  • Restauratoren entdeckten unter etlichen Schichten seltene Tapetenreste aus dem 19. Jahrhundert: Das bedruckte Papier sieht nur so aus wie die damals verbreitete kostbare Seide. In einer aufwendigen Prozedur rekonstruierten sie die Motive, sodass die 200 Jahre alten Tapeten die Wände nun in neuem Glanz schmücken.
  • Das Schloss beherbergt ein Museum zur höfischen Geschichte Mecklenburgs im 18. und 19. Jahrhundert. Der Ostflügel mit der Gemäldegalerie wurde bereits umfassend restauriert.
  • Ein großer Teil der Pracht ist Pappmaché.
  • Gemälde in der sogenannten Königswohnung, einem Besucher-Appartement der Fürsten.
  • Romantischer Eingang zum Ferien Hotel Lewitz Mühle